AGB


Allgemeine Vermietbedingungen/

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der QuickRent Vermietung / Tune-it GmbH

 

1. Parteien

Vermieterin ist die QuickRent Vermietung / Tune-it GmbH mit Sitz in 3098 Köniz (nachfolgend Vermieterin genannt).

Mieter ist die jeweilige im Mietvertrag eingetragene natürliche oder juristische Person, die ein

Fahrzeug der Vermieterin mietet.

 

 

2. Vertragsabschluss und Tarife

 

2.1. Vertragsabschluss

 

2.1.1. Die Reservierung/Buchung der gewünschten Fahrzeuggruppe, die der Mieter tätigt, ist ein

bindendes Angebot im Sinne von Art. 4 ff. des Schweizerischen Obligationenrechts. Der Vertrag

kommt durch Bestätigung der Vermieterin an den Mieter zustande (Vertragsabschluss).

Vorbehalten bleibt die vollständige Bezahlung des Mietzinses für die gesamte Mietdauer vor

Mietantritt.

 

2.1.2. Die Vermieterin behält sich vor, eine höhere Fahrzeugkategorie anzubieten, wenn die

gebuchte Fahrzeugkategorie nicht mehr verfügbar ist.

 

2.3. Anwendbare Tarife

Die Tarife werden dem Mieter bei Mietantritt zur Kenntnis gebracht; sie sind abrufbar im Internet

auf HYPERLINK "http://www.quickrent.ch/", "www.quickrent.ch."

Der Mieter bestätigt durch

den Vertragsabschluss, von den zuvor auf dem Vertrag aufgeführten Tarifen und diesen AGB Kenntnis genommen zu haben.

 

 

3. Pflichten des Mieters

 

3.1. Nutzungsbeschränkungen

Es ist untersagt, das Fahrzeug zu benutzen:

 

3.1.1. für Rennen, Schleuderkurse, Fahr-Lehrgänge oder ähnliches sowie als Fahrschulwagen;

 

3.1.2. als Abschleppwagen, Zugfahrzeug oder zum Anstoßen;

 

3.1.3. unter Angabe von falschen Personalien wie Alter, Name, Adresse, etc.;

 

3.1.4. unter Einfluss von Alkohol, Drogen, Medikamenten und Aufputschmitteln;

 

3.1.5. in überladenem oder verkehrsuntüchtigem Zustand;

 

3.1.6. zur Durchfahrt von Flussbetten oder ähnlichem;

 

3.1.7. zum gewerblichen Gebrauch, insbesondere zum entgeltlichen Transport von Personen oder

Waren und zur Weitervermietung;

 

3.1.8. zum Transport von entzündlichen, explosiven, giftigen oder gefährlichen Stoffen;

 

3.1.9. für jegliche kriminelle und illegale Handlungen.

 

3.2. Unterhalt

Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug sorgfältig zu fahren sowie die Niveaustände für Öl und

Wasser sowie den Reifendruck regelmäßig zu überprüfen.

 

3.3. Reparaturen

Reparaturen während der Miete sollen, wenn immer möglich, von der nächstgelegenen

Markenvertretung ausgeführt werden. Sollten die Reparaturkosten CHF 50.- übersteigen, so ist

die Vermieterin vorgängig zwecks Kostengutsprache zu benachrichtigen. Die Vermieterin erstattet

die Reparaturkosten bei Vorliegen einer Kostengutsprache auf Vorweisung der Quittung zurück.

Ausgenommen sind all diejenigen Fälle, in welchen der Mieter z.B. gestützt auf Ziff. 15.7 dieser

Geschäftsbedingungen für die Kosten einzustehen hat. Ausgetauschte Teile müssen vom Mieter

an die Vermieterin überbracht werden, sonst erlischt die Erstattung gemäss Reparatur

Kostengutsprache.

 

 

4. Umbuchung / Rücktritt / Nichtübernahme des Fahrzeuges

Umbuchungen und Rücktritt vom Vertrag sind nur bis max. 48 Stunden vor Mietbeginn kostenfrei

möglich und müssen schriftlich erfolgen. Umbuchungen und Rücktritt sind nicht gültig wenn

diese mit einer SMS oder telefonisch erfolgt sind.

Übernimmt der Mieter, gleichgültig aus welchen Gründen, das Fahrzeug zum vereinbarten

Termin von der Vermieterin nicht, ist der Mieter ohne Weiteres sofort verpflichtet, der Vermieterin

pro nicht übernommenem Fahrzeug eine Ausfallspauschale von mind. CHF 130.– und max. 3.

Tagessätzen des reservierten Fahrzeuges zu bezahlen.

Die Ausfallpauschale wird von einem allfällig bereits bezahlten Mietzins in Abzug gebracht.

 

 

6. Voraussetzungen in der Person des Mieters / Zusatzfahrers

 

6.1. Für Vermietungen in der Schweiz beträgt das Mindestalter des Mieters 18 Jahre. Der Fahrer

muss im Besitz eines gültigen Führerausweises der Schweiz oder eines EU-Staates und in der

Schweiz wohnhaft sein.

 

6.2. Bei unklaren Fällen und um Missbrauch vorzubeugen kann der Vermieter eine

Wohnsitzbescheinigung vom Mieter verlangen.

 

6.3. Vor Mietantritt muss der Vermieterin der Führerschein sowie eine Identitätskarte oder ein Pass

ausgehändigt werden. Der Mieter erlaubt der Vermieterin Kopien der Ausweise/des Passes zu

archivieren.

 

6.4. Zusätzlich gelten für Spezialfahrzeuge und Sportwagen bestimmte Mindestalter und die

Mindestdauer des Führerausweisbesitzes folgende Bestimmungen:

Mindestalter: 20 Jahre

Mindestdauer: 2 Jahre Führerschein

 

6.5. Sollte der Mieter eine der Voraussetzungen gemäss Ziff. 6 bei Vertragsschluss oder Mietantritt

nicht oder nicht mehr erfüllen, ist die Vermieterin berechtigt, ohne Weiteres vom Vertrag

zurückzutreten und die Übergabe des Fahrzeugs zu verweigern. Dies gilt insbesondere auch für

den Fall, dass der Mieter bei der Reservierung/Buchung falsche Angaben (z.B. bezüglich seines

Alters) gemacht hat. Die Vermieterin behält sich in jedem Fall vor, sich aus dem bereits

geleisteten Mietzins für ihre entstandenen Aufwendungen schadlos zu halten (vgl. auch Ziff. 4).

 

6.6. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter gefahren werden. Wurden bei Reservierung/Buchung ein

oder mehrere Zusatzfahrer vereinbart, so müssen auch diese die Voraussetzungen gemäss Ziff. 6

erfüllen. Sollten der oder die Zusatzfahrer eine dieser Voraussetzungen gemäss Ziff. 6 nicht mehr

erfüllen, ist keiner dieser Zusatzfahrer berechtigt, das gemietete Fahrzeug zu führen. Das

Mietverhältnis bleibt davon ansonsten unberührt. Der Mieter ist diesfalls weder berechtigt, vom

Vertrag zurückzutreten, noch, den für den Zusatzfahrer geleisteten Zusatzbetrag von der

Vermieterin zurückzufordern.

 

 

7. Fahrzeugübergabe / Mietantritt

 

7.1. Eine Fahrzeugübergabe/Mietantritt ist nur während der Öffnungszeiten der betreffenden

Anmietstation möglich.

 

7.2. Der Mieter ist verpflichtet, bei Übernahme des Fahrzeuges folgende Dokumente vorzulegen:

a) einen gültigen Führerausweis und unter Umständen einen internationalen Führerausweis (vgl.

Ziff. 6); b) unter Umständen eine gültige Kreditkarte gemäss Ziffer 10.1; c) einen mindestens drei

Monate über das Ende des Mietverhältnisses hinaus gültigen Reisepass oder eine schweizerische

Identitätskarte resp. einen Personalausweis eines EU-Landes.

Sollte eines dieser Dokumente bei Übernahme des Fahrzeuges nicht vorliegen, ist die Vermieterin

berechtigt, die Übergabe des Fahrzeuges ohne weiteres zu verweigern. Die Vermieterin behält

sich in diesem Fall vor, sich aus dem bereits geleisteten Mietzins für ihre entstandenen

Aufwendungen schadlos zu halten (Ziff. 4).

 

7.3. Sollte der Mieter das Mietfahrzeug erst nach dem vereinbarten Zeitpunkt abholen, bleibt der

anteilige Mietzins für den nicht genutzten Zeitraum geschuldet.

 

7.4. Fahrzeuge werden dem Mieter in betriebssicherem Zustand vollgetankt übergeben. Der

Mieter hat sich anlässlich des Mietantritts von der Richtigkeit des von der Vermieterin

angegebenen Kilometerstandes und des Tankstandes des Fahrzeuges sowie von der vollständigen

und korrekten Eintragung bezüglich Unfall und sonstiger Schäden auf dem Übergabeprotokoll

bzw. auf den Mietvertrag sowie dem Fehlen sonstiger Mängel (namentlich des Fehlens von Kfz-

Papieren, Versicherungsausweis, Werkzeug, Reserverad, Warndreieck und Verbandskasten) zu

überzeugen und Differenzen der Vermieterin vor Ort sofort mitzuteilen.

 

 

8. Bar-Kaution

Die Vermieterin ist berechtigt, spätestens bei Fahrzeugübergabe neben dem voraussichtlichen

Mietzins eine angemessene Bar-Kaution für den möglichen Fall der Beschädigung, des

Untergangs oder des Diebstahls des Fahrzeuges zu verlangen. Diese Bar-Kaution wird nur

verlangt, wenn die Vermieterin dies für angemessen sieht, ansonsten wird für die Miete keine

Kaution geleistet. Die Kaution wird dem Mieter bei Fahrzeug Rückgabe rückvergütet bzw.

gutgeschrieben bzw. im Falle der Beschädigung, des Untergangs oder des Diebstahls des

Fahrzeuges wird sie mit eventuellen Schadenersatzansprüchen der Vermieterin verrechnet.

 

 

9. Mietpreis

 

9.1. Als Mietpreis gilt grundsätzlich der bei Vertragsschluss vereinbarte Tarif (inkl.

Zulassungsgebühr, Strassenbenutzungsgebühr, Kilometerlimite und Vollkasko Versicherung, etc.)

zusätzlich zu den vereinbarten Gebühren für Extras wie zusätzliches Zubehör, Zusatzfahrer

Gebühren, zusätzliche Gebühren für Zustellungs- und Abholungs Service, etc..

 

9.2. Ausgeschlossen vom Mietbetrag sind die Autobahnbenutzungsgebühren in der Schweiz und

im Ausland.

 

9.3. Sämtliche Treibstoffkosten gehen zu Lasten des Mieters. Ist das Fahrzeug bei Rückgabe nicht

vollgetankt, erfolgt die Abrechnung der Nachbetankung zum durchschnittlichen Marktpreis für

Treibstoffe zuzüglich einer Betankungsgebühr, diese beträgt Fr. 20.- pro Betankung und Fahrzeug

und wird bei der Rückgabe zur Zahlung fällig.

 

 

10. Zahlungsbedingungen

Grundsätzlich gilt Barzahlung in allen Filialen der QuickRent Autovermietung.

Zudem ist die Zahlung möglich mit einer gültigen Kreditkarte einer international anerkannten

Kreditkartengesellschaft, namentlich American Express, Diners Club, Eurocard/Mastercard und

Visa. Bei der Bezahlung mit einer Kreditkarte ist eine Gebühr von mindestens FR. 5.- und / oder

ab Fr. 100.- Mietbetrag 5% zusätzlich zum Mietpreis zur Zahlung fällig. Es besteht seitens

Vermieterin keine Gewährleistung, dass die Kartenzahlungsterminals zu 100% jederzeit für die

Zahlung mit Kredit und Postkarten zur Verfügung stehen. Auch wenn die Kartenterminals nicht

funktionieren ist der Mietbetrag geschuldet.

 

10.1. Ermächtigung zur Belastung der Kreditkarte:

Der Mieter berechtigt mit Vertragsabschluss die QuickRent Vermietung / Tune-it GmbH unwiderruflich, alle Mietwagenkosten

und mit dem Mietvertrag zusammenhängende sonstige Ansprüche von der vom Mieter benannten

Kreditkarte abzubuchen. Die gesamte Zahlungsabwicklung des betreffenden Mietvertrages muss

mit der bei Vertragsabschluss angegebenen Kreditkarte erfolgen.

Mietzins und eine angemessene Kaution müssen im Zeitpunkt der Fahrzeugübergabe sowie bei

Langzeitmieten monatlich zum Voraus durch ein Approval des Kreditkarteninstituts sicher gestellt

werden. Wird der Approval (die Genehmigung) nicht erteilt, kann die QuickRent Vermietung / Tune-it GmbH die

Fahrzeugübergabe verweigern. Ist das Fahrzeug bereits übergeben worden und wird der Approval

für den Folgemonat nicht erteilt, gerät der Mieter mit seiner Sicherstellungspflicht in Verzug.

Die QuickRent Vermietung / Tune-it GmbH ist in diesem Fall berechtigt, das Mietverhältnis unter Ansetzung einer einmaligen

Zahlungsfrist fristlos aufzulösen.

 

 

11. Vertragsgemässer Gebrauch des Fahrzeuges

Mieter und Zusatzfahrer dürfen das Mietobjekt ausschliesslich zum vereinbarten Gebrauch,

insbesondere nur zum privaten Gebrauch als Transportmittel für sich und allfällige Mitfahrer

nebst Reisegepäck benützen. Sie sind verpflichtet, alle Verkehrsregeln zu beachten und sich über

allfällige im Land des Mietantritts oder der während der Reise durchfahrenen Länder geltende

besondere Verkehrsregeln zu informieren.

 

 

12. Beschränkte Haftung der Vermieterin

 

12.1. Jede Haftung der Vermieterin gegenüber dem Mieter und allfälligen Zusatzfahrern für jede

Art von vertraglichen und/oder ausservertraglichen Personen- und/oder Sachschäden ist

ausdrücklich ausgeschlossen, einschliesslich der Haftung für mittelbare und/oder unmittelbare

Schäden, für entgangenen Gewinn, Mängelfolgeschäden, Verspätungsschäden, verpasste

Anschlüsse und Gelegenheiten zum Geschäftsabschluss etc..

 

12.2. Die Vermieterin haftet nicht für Schäden im Sinne von Ziffer 12.1 hiervor, welche durch

ihre Hilfspersonen verursacht wurden.

 

 

13. Sorgfalts- und Anzeigepflichten des Mieters

 

13.1. Im Falle eines Unfalles, Diebstahls, Brandes, von Wildschaden oder sonstigen Schäden am

Fahrzeug hat der Mieter die Vermieterin unverzüglich zu verständigen und alles zu tun, was zur

Aufklärung des Tatbestandes und zur Minderung des Schadens nötig und dienlich ist.

Insbesondere hat er bei jedem Unfall sofort die Polizei zu verständigen und hinzuzuziehen. Das

gilt auch bei geringfügigen Schäden und selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter.

Verweigert die Polizei die Unfallaufnahme, hat der Mieter dies gegenüber der Vermieterin

unverzüglich anzuzeigen und nachzuweisen. Dem Mieter ist es untersagt, einen Anspruch ganz

oder teilweise anzuerkennen oder zu befriedigen, es sei denn die Verweigerung der Anerkennung

oder Befriedigung durch den Mieter wäre nach den Umständen offensichtlich grob unbillig.

 

13.2. Der Mieter ermächtigt hiermit den Vermieter, bei einem Schadensfall Einsicht in

polizeiliche und/oder behördliche Akten zu nehmen.

 

13.3. Das Rauchen in allen Mietfahrzeugen ist verboten. Bei Nichtbeachtung dieses Verbots wird

eine Zahlung in der Höhe von CHF 30.- an die Vermieterin fällig. Dies gilt auch wenn nach der

Abnahme des Fahrzeuges die Missachtung dieses Verbots bekannt wurde.

 

13.4. Verkehrsregelverstösse

Der Mieter bzw. allfällige Zusatzfahrer sind bis zur Fahrzeugrückgabe für alle mit dem

gemieteten Fahrzeug verursachten Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz, namentlich gegen das

Strassenverkehrsgesetz, ausschliesslich selbst verantwortlich.

Die Vermieterin ist als Halterin des gemieteten Fahrzeuges gesetzlich verpflichtet, bei

Verkehrsverstössen die Personendaten des Fahrzeuglenkers bzw. -mieters an die Behörden zu

melden. Der Mieter verpflichtet sich in diesem Fall, der Vermieterin eine Gebühr von CHF 30.–

für deren administrativen Aufwand zu bezahlen.

 

13.5. Kriminelle Handlungen der Mieter

Für alle kriminellen Handlungen, welche in Zusammenhang mit dem Mietobjekt stehen, die der

Mieter oder der Zusatzfahrer begangen haben, kann je nach der Höhe des Imageschadens der

Vermieterin eine Genugtuung von den Verursachern der kriminellen Handlungen verlangt

werden.

 

 

14. Fahrten ins Ausland und Einreisebeschränkungen

 

14.1. Fahrten ins Ausland sind ohne schriftliche Anmeldung an die Vermieterin strengstens

verboten. Bei Verstössen kann die Vermieterin einen Schadenersatzanspruch geltend machen,

dieser wird mindestens Fr. 130.- betragen. Fahrten ins Ausland müssen vorgängig mit der

Vermieterin abgesprochen und schriftlich festgehalten werden.

 

 

15. Haftung und Versicherung

 

15.1. Haftung des Mieters gegenüber der Vermieterin

Der Mieter ist er für alle Schäden am Mietfahrzeug sowie für den Verlust des Mietfahrzeugs

verantwortlich. Er haftet, unabhängig vom Verschulden, bis zur vollen Höhe des Selbstbehaltes,

ausser in Fällen von Fremdverschulden, welches durch die Polizei schriftlich festgehalten wurde.

Bei unklaren Verhältnissen trägt der Mieter solange die Kosten der Schäden, bis diese geklärt

worden sind und ein Schuldiger die Kosten übernimmt. Falls keine Grobfahrlässigkeit des

Mieters bestimmt werden kann, so haftet der Mieter mit dem Selbstbehalt von Fr. 1500.- pro

Schadenfall.

Bei selbstverschuldeten Schäden, wie Überbeanspruchung des Motors, fahren mit zu wenig Öl,

überhitzen der Bremsen, beschmutzen und zerreissen der Polster, haftet der Mieter in vollem

Umfange. Der Mieter hat während der Reparaturzeit für den Mietwagen eine Entschädigung von

Fr. 80.- pro Tag als Chomage zu bezahlen.

Das Einfahren von Nägeln oder Schrauben in die Reifen des Mietfahrzeuges und andere

Verletzungen der Reifen oder Felgen gehen zu hundert Prozent zu lasten des Mieters. Diese sind nicht von

der Kaskoversicherung abgedeckt.

Für Verlust oder Beschädigung der Fahrzeugschlüssel haftet der Mieter in vollem Umfang und für

alle entstandenen Kosten der Vermieterin.

 

15.2. Der Mieter haftet für alle Schäden als Folge von vorsätzlichem oder grobfahrlässigem

Verhalten und der Selbstbehalt kommt nicht zum tragen. Der Mieter muss für den gesamten Schaden

aufkommen.

 

15.3. Haftung bei Überlassung des Fahrzeuges an Dritte

Bei Überlassung des Fahrzeuges an einen Dritten hat sich der Mieter dessen Verhalten als sein

Eigenes anrechnen zu lassen und wird gegenüber der Vermieterin für daraus entstehende Schäden

vollumfänglich haftpflichtig.

 

15.4. Umfang der Haftung:

Die Schadenersatzpflicht des Mieters umfasst neben dem tatsächlichen Schaden (z.B. Fahrzeugwert bzw. Reparaturkosten, Transport, Haftpflicht-Selbstbehalt, Kasko-Selbstbehalt und

Bonusverlust) die Kosten eines Gutachtens (Kosten unbekannt, je nach Fall) und einer

Bearbeitungspauschale von CHF 150.-. Die Vermieterin ist berechtigt, im Schadenfall

Schadenursache, Umfang und Bezifferung des Schadens durch einen Fachgutachter auf Kosten

des Mieters feststellen zu lassen. Der Mieter erklärt sich damit einverstanden, dass die

Feststellungen und die Schadensbezifferung eines solchen Gutachtens mit für ihn bindender

Wirkung der Schadensregulierung zugrunde gelegt werden.

Ist das Fahrzeug als Folge eines Schadensfalls für die Vermieterin nicht nutzbar, so kann sie für

die Dauer der Reparatur den Nutzungsausfall zu den mit dem Mieter vereinbarten pauschalen

Tagesansätzen in Rechnung stellen. Bei einem Totalschaden wird ein Nutzungsausfall von einer

Woche pauschal in Rechnung gestellt.

Der Selbstbehalt deckt diese Kosten nicht ab und muss zusätzlich bezahlt werden.

Erfolgt die Schadenersatzzahlung nicht fristgerecht, wird ab der zweiten Mahnung jeweils eine

Mahngebühr von CHF 20.- erhoben. Alle weiteren Kosten, welche im Zusammenhang mit der

Eintreibung der Schadenersatzforderung entstehen, gehen ebenfalls zu Lasten des Mieters.

 

15.5. Haftpflichtversicherung für Drittschäden

Der Mieter und jeder berechtigte Fahrer ist unter einer Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung

versichert. Diese Haftpflichtversicherung deckt Personen- und Sachschäden von Dritten bis zu

einer maximalen Deckungssumme in der Höhe von CHF 100'000'000.– und ist auf Europa

beschränkt.

 

15.6. Personeninsassenversicherung / Insassenversicherung

Personenversicherung und Insassenversicherung ist Sache des Mieters und wird nicht durch die

Vermieterin angeboten und übernommen.

 

15.7. Ausschluss,Wegfall des Versicherungsschutzes

In den folgenden Fällen besteht unter den Versicherungen gemäss Ziffern 15.4, 15.5 und 15.6

hiervor kein Versicherungsschutz und der Mieter haftet gegenüber der Vermieterin und Dritten

unbeschränkt für den vollen Schaden. Es handelt sich dabei insbesondere um Schäden als Folge

von:

- vorsätzlicher oder grobfahrlässiger Schadensverursachung;

- Falschbetankung, unsachgemässem Gebrauch von Schneeketten, Ski- und Gepäckträgern, unachtsamer

Beladung von Ski- und Gepäckträgern, unsorgfältiger Handhabung des Fahrzeuges

innen (Zigarettenlöcher, Risse und Flecken im Polster) und aussen (Schäden an Karosserie,

Bereifung und Felgen), Fahrten abseits der Strasse, falscher Manipulation von 4x4 Fahrzeugen

(mechanische Schäden an Kupplung, Getriebe, Aufhängung etc., welche von den Vertragsgaragen

nicht in Garantie übernommen werden), falscher Handhabung von Cabrioletverdecken, Nicht

verschliessen des Verdeckes bei Regen, Wind etc.;

- ungenügender Wartung während des Mietverhältnisses;

- Nichtbefolgung gesetzlicher Vorschriften (Geschwindigkeit, Abstandsvorschriften, Trunkenheit,

Betäubungsmittelkonsum, Zoll- und Einfuhrbestimmungen etc.);

- Nichtbeachtung der max. Höhe und Breite des Fahrzeuges (Durchfahrtshöhen, Einfahrten, Tunnels,

Brückendurchfahrten etc.);

- Transporten von verbotenen oder gefährlichen Waren (Gefahrgut);

- Beförderung von Fahrgästen oder Gütern gegen Entgelt.

Die Nichtbefolgung der im vorliegenden Vertrag und den Allgemeinen

Geschäftsbedingungen aufgeführten Pflichten (Benutzungsvorschriften, Meldepflichten etc.)

wie auch die Überlassung des Fahrzeuges an einen unberechtigten oder nicht über einen

gültigen Führerausweis verfügenden Dritten führt unabhängig von der Art des entstandenen

Schadens zum Wegfall eines allfälligen Versicherungsschutzes und damit zur unbeschränkten

Haftung des Mieters gegenüber Vermieterin und Dritten für sämtliche mit dem

Mietverhältnis in Zusammenhang stehende Schäden. Für Schäden aufgrund unsachgemässer

Benutzung der Mietsache oder aufgrund Verletzung von Vertragspflichten besteht in keinem

Fall Versicherungsschutz; sie sind in jedem Fall unbeschränkt vom Mieter zu tragen.

 

15.8. Grobfahrlässigkeit:

Als grobfahrlässiges, in jedem Fall die vollumfängliche und unbeschränkte Haftung des Mieters

gegenüber der Vermieterin begründendes Verhalten, gilt insbesondere (nicht abschliessend):

- Das Nichtbeachten der gesetzlichen Vorschriften (z.B. überhöhte Geschwindigkeit, Nichtbeachten

von Stoppstrassen, Rotlichtern, Überholverboten, übermässiger Alkohol-, Drogen- und

Medikamentenkonsum, Meldepflicht bei Grenzübertritt);

- Das Nichtbeachten der Höhe und Breite des Fahrzeuges (z.B. Dachschäden oder Karosserieschäden

durch Kollisionen bei Brückendurchfahrten, Kollisionen bei Einfahrten etc.);

- Das Nichtbeherrschen des Fahrzeuges (z.B. bei Übermüdung, Einschlafen am Steuer, nicht

angepasste Fahrweise etc.)

- Falschbetankung des Fahrzeuges;

- Ungenügende Fahrzeugsicherung (z.B. Nicht abschliessen des Fahrzeuges, Steckenlassen des

Schlüssels);

- Liegenlassen von Wertgegenständen im Fahrzeug.

 

 

16. Rückgabe des Fahrzeuges

 

16.1. Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug gemäss den im Mietvertrag festgehaltenen

Angaben betreffend Ort, Datum und Zeit der Rückgabe, bzw. bei vorzeitiger Kündigung des

Mietvertrages aus wichtigem Grund auf Verlangen des Vermieters zu einem früheren Zeitpunkt

zurückzugeben.

Eine Fahrzeugrückgabe ist nur während der Öffnungszeiten in den Vermietstationen des

Vermieters möglich.

 

16.2. Nach Beendigung des Mietvertrages oder nach Überschreitung der vereinbarten Mietdauer

ist die Vermieterin berechtigt, jederzeit das Fahrzeug in Besitz zu nehmen oder es sich auf Kosten

des Mieters zu verschaffen und die gegebenenfalls zusätzliche Inanspruchnahme des

Mietvertrages zu berechnen. Dies gilt auch bei längerfristigen Mieten für den Fall, dass der

Mieter mit den vereinbarten Mietzinsen länger als 10 Tage im Rückstand ist oder abzusehen ist,

dass er den Verpflichtungen des Mietvertrages nicht mehr nachkommen kann.

 

16.3. Der Mietvertrag endet zum vereinbarten Zeitpunkt. Im Einverständnis mit der Vermieterin

kann der Vertrag verlängert werden, falls der Mieter mind. 48 Stunden vor Ablauf der

vereinbarten Mietzeit darum ersucht. Mangels gegenteiliger Vereinbarung gelten für die

verlängerte Mietzeit dieselben Konditionen wie für die ursprünglich vereinbarte Mietdauer bzw.

die dem Mietzeitraum angepassten Konditionen. Die Verlängerung darf nur schriftlich bei der

betreffenden Station der Vermieterin und nur durch den Mieter selbst erfolgen.

 

16.4. Bei Langzeitmieten (Mieten mit einer vereinbarten Mietdauer von mehr als 30 Tagen) ist

der Mieter verpflichtet, das Fahrzeug bei Erreichung des im Mietvertrag angegebenen

Kilometerstandes, spätestens jedoch an dem im Mietvertrag angegebenen letzten Miettag

zurückzugeben. Für den Fall, dass der Mieter die im Mietvertrag angegebene Laufleistung um

mehr als 100 km über- schreitet und/oder das Fahrzeug nach dem im Mietvertrag angegebenen

Datum zurückgibt, ist er zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von CHF 550.- verpflichtet;

dies gilt nicht, soweit der Mieter nachweist, dass dem Vermieter kein oder ein geringerer Schaden

entstanden ist. Bei Erreichung des im Mietvertrag angegebenen Kilometerstandes erhält der

Mieter bei Rückgabe des Fahrzeugs für die restliche Mietdauer ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug.

 

16.5. Verspätete Rückgabe des Mietfahrzeuges

15 Minuten über der im Mietvertrag vereinbarten Rückgabezeit wird die Hälfte des

Tagesansatzes und ab 30 Minuten für den ganzen Tagesansatz für das jeweilige Mietfahrzeug der

Vermieterin geschuldet.

 

16.6. Alle Fahrzeuge werden sauber und in betriebssicherem Zustand an den Mieter übergeben.

Gibt der Mieter das Fahrzeug verschmutzt zurück, kann die Vermieterin für den entstandenen

Aufwand eine Entschädigung in Höhe des Aufwandes berechnen, mindestens aber CHF 30.-.

 

 

17. Persönliche Daten des Mieters

Der Mieter ist mit dem Speichern seiner persönlichen Daten durch die Vermieterin unter

Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen einverstanden.

 

 

18. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Auf den Mietvertrag ist ausschliesslich Schweizer Recht unter Ausschluss des internationalen

Privatrechts anwendbar.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen Mieter und Zusatzfahrer einerseits und Vermieterin

andererseits im Zusammenhang mit dem Mietverhältnis ist Bern. Die Vermieterin bleibt jedoch

berechtigt, jedes andere zuständige Gericht anzurufen.

 

 

19. Nichtigkeit oder Teilnichtigkeit; Sprache

Teilweise oder vollständige Nichtigkeit oder Ungültigkeit einer oder mehrerer Bestimmungen des

Vertrages, einschliesslich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, berühren die Gültigkeit der

übrigen Bestimmungen nicht. Allfällige ungültige oder ungültig gewordene Bestimmungen sind

bei Anwendung des Vertrages durch solche zu ersetzen, die dem von den ungültigen Bestimmungen

angestrebten Zweck am nächsten kommen. Im Zweifelsfalle ist der deutsche Text des

Vertrages entscheidend.

Ausweis: Der Mieter muss im Besitze eines rechtsgültigen Führerausweises sein, und dieser muss

bei Abholung des Fahrzeuges vorgewiesen werden (Für Lw. u. PW =Kat. B )

Bei verspäteter Rückgabe des Mietwagens ist die nächste Halbtagesmiete, bei nicht abgeholten

Fahrzeugen ist eine ganze Tagesmiete zusätzlich zu entrichten.

Bussen infolge verkehrswidrigen Verhaltens sind vom Mieter zu bezahlen. (z.B. Überladen des

Fahrzeuges, zu schnelles Fahren, Falschparken, bei nichteinhalten der ARV / EU Länder u.s.w. )

Dem Lenker des Mietwagens ist es untersagt, in alkoholisiertem Zustand zu fahren.

Rückreise: Sollte der Mieter aus irgendeinem Grunde die Rückreise nicht mit dem Mietwagen

antreten können, hat er die Kosten einer Heimreise für sich und andere Mitfahrer ausdrücklich

selber zu tragen (Panne / Unfall / Diebstahl etc.)

Ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung seitens der QuickRent Vermietung / Tune-it GmbH fährt der Mieter das

ihm anvertraute Fahrzeug immer selbst und bringt es auch selbst zurück.

Der Treibstoff geht zu Lasten des Mieters.

Zustand des Mietfahrzeuges: Der unterzeichnete Mieter oder Fahrer kontrolliert das

Fahrzeug auf seinen äusserlichen und mechanischen Zustand und meldet Mängel unverzüglich.

Er verpflichtet sich, das Fahrzeug sauber im übernommenen Zustand zurückzugeben und es

schonend zu behandeln.

Bei einer Panne ist immer die Vermieterin zu informieren und entweder die Vermieterin oder der

Mieter informieren den Pannenhelfer. Panenhilfegesellschaften können nach Art der Fahrzeuge

verschieden sein.

Zusätzliche Bedingungen nach Art der Mietfahrzeuge können in den jeweiligen Mietverträgen aufgeführt sein und ergänzen diese AGB der Vermieterin.

 

Köniz, 10.11. 2015

 

Die Geschäftsleitung